Lange Pausen

Jeder kennt es. Irgendwann schlägt das Leben wieder zu und man hat so viel um die Ohren, dass man zu nichts mehr kommt. Man macht nur noch, was gerade dringend ist und alles andere, besonders andere Hobbies bleiben außen vor.
Auch wenn ich in letzter Zeit immer wieder an einem Romanprojekt gearbeitet habe und Kapitel fertiggestellt habe, bin ich wenig vorran gekommen.
Ich hatte lange Blockaden, weil sich Situationen im Text nicht lösen ließen und ich unzufrieden mit dem war, das mich erwartete, wenn ich weiter schreiben würde.
Neue Ideen bringen dann wieder schwung rein und besonders bei "Mit Liebe und viel Alkohol gegen Dämonen und andere böse Wesen" hat es sehr lange geaudert, bis dieser Knoten geplatzt war.
Ich hatte mich in eine Sackgasse geschrieben. Mochte die Szene nicht, in der ich mich befand. Fand die Auflösung zu banal und merkte, dass die Geschichte eigentlich viel länger werden sollte, ich aber zu schnell zum Höhepunkt der Handlung zulief.
Als mir dann klar wurde, dass der Höhepunkt vielleicht nicht das eigentliche Ende der Geschichte sein muss und ich aus dessen Folge dann auch die Szene, die mich störte hatte, endlich gestrichen hatte, ging es wieder vorran. Die Ideen fließen wieder. Ich kann gar nicht abwarten die Ideen umzusetzen!

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