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Interview: Einblick in die Schaffenswelt einer Autorin

Hallo und Willkommen. Magst du dich vielleicht erst einmal vorstellen? Was gibt es zu deiner Person zu erzählen?

Ich bin Daniela und schreibe unter dem Pseudonym Schneeregen.
Früher habe ich online unter RainyYuki geschrieben. Als das mit dem Schreiben ernsthafter wurde, wollte ich gerne ein deutsches Pseudonym haben.
Da Rainy auf englisch regnerisch bdeutet und Yuki auf japanisch Schnee, wude dann daraus Schneeregen. Eigentlich mag ich keinen Schneeregen, lieber Schnee im Winter oder Regen im Sommer.
Ich studiere etwas mit Physik, was eigentlich überhaupt nichts mit Schreiben zu tun hat. Die einzige Verbindung zwischen meinem Hobby und meinem Studium ist die Kreativität. Für Physik muss man manchmal um die Ecke denken.


Wie lange schreibst du schon und wie bist du auf das Schreiben gekommen?

Ich schreibe seit über zehn Jahren. Genau kann ich das gar nicht sagen, da zwischen Schreibphasen oft lange Pausen von mehreren Jahren lagen. Meine ersten Ambitionen hatte ich mit elf.

Wobei die meiste …

Neue böse Wesen und so - Kapitel 17

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Blutopfer

„Er ist nur immun gegen mich, weil er eine Abmachung mit einer Hexe hat. Doch die Abmachung ist an meinen Namensbund mit der Hexe gekoppelt. Wird der Bund aufgelöst, so erlischt auch die Abmachung.“
Lilians Worte, waren das erste, was Emil aus dem Raum hörte und er erstarrte.
„Ohne den Schutz des Zaubers wirken meine Kräfte wieder auf ihn. Ich würde ihm nie wieder nahe kommen können und ihn niemals mehr küssen können. Das ist es doch, was du willst? Aber dafür muss er nicht sterben!“
Emil durchzuckte es schmerzhaft. Der Bund war mit der Abmachung verknüpft? Aber warum? Wenn sie den Bund aufhob, würde sie – Er würde sie verlieren. Das tat Lilian nicht wirklich?!
Wie erstarrt blickte er einfach nur in die Dunkelheit vor sich. So viele Fragen waberten in seinem Kopf auf die er keine Antwort kannte. Er begriff nur zwei Dinge: Der Nekromant wollte ihn tot sehen und wenn er nichts unternahm, würde Cornelius an seiner Stelle sterben.
Auch wenn er keine Ahnung hatte, was dort drinnen da…

Neue böse Wesen und so - Kapitel 16

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Verrat

Das Lagerhaus lag etwas außerhalb der Stadt auf einem Gelände einer stillgelegten Firma. Das Firmenlogo war abgehangen worden, sodass nicht mehr zu erkennen war, was hier einmal hergestellt worden war.
Oberhalb der massiven Wände der Halle gab es Fenster, die teilweise durch Holzplatten ersetzt worden waren. Bei einigen hatte man sich sogar nicht einmal mehr die Mühe gemacht, die zerbrochenen Fenster zu verbarrikadieren und kleine Splitter vom vergilbten Glas lagen direkt darunter. Efeu hatte jahrelang auf den Backstein gewuchert und die Wand fast vollständig eingedeckt.
Die Halle schien vier Eingänge zu haben. Auf der Vorderseite ein eingerostetes Schiebetor, ein weiteres auf der rechten Seite und auf der Hinterseite zwei einfach Türen.
Emil, Cornelius und Ina knieten hinter einem wirren Gestrüpp von Ästen und Unkraut, dass vielleicht mal ein Busch gewesen war. Cornelius hatte Emils Aussehen angenommen und sogar Emil musste zugeben, dass die Illusion beinahe perfekt war. B…

Neue böse Wesen und so - Kapitel 15

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Langsame Leitung
Das Mädchen erhob sich von der Stufe und wartete bis Ina und Emil nahe genug waren. Cornelius trug immer noch Shorts und ein schwarzes T-Shirt, das ihm nun, wo der die Gestalt eines Mädchens hatte, deutlich zu groß erschien.
„Wer ist das?“, fragte Cornelius.
„Wer ist sie?“, fragte Ina fast gleichzeitig.
Die beiden Mädchen starrten sich an. Wahrscheinlich hatte Cornelius Angst, Ina dürfte nicht vom Übernatürlichen erfahren und Ina war wahrscheinlich einfach nur so misstrauisch, weil sie es konnte.
„Das ist Cornelius“ Emil zeigte auf Cornelius und danach auf Ina. „Und das ist Ina. Sie weiß von dem ganzen Seherzuegs und ich bin sie einfach nur nicht losgeworden.“
„Hey!“ Ina boxte Emil leicht in den Arm. „Du kannst froh sein, dass ich -“ Sie unterbrach sich selbst. „Cornelius? Emil, ich weiß, dass du damit Probleme hast. Aber das ist eindeutig ein Mädchen.“
„Gestaltwandler“, korrigierte Cornelius sie und Ina klappte erst der Mund auf, dann lief sie rosa an.
„W…

Lieber Empfänger...

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Lange nichts von mir gehört. Aber ich lebe noch! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ich habe dieses Jahr mal wieder am animexx Fanfiction-Adventskalender teilgenommen und eine Geschichte zum Thema "Weihnachtskarten" verfasst. Es ist eine sehr spontane Geschichte geworden, die ich möglichst schnell fertig kriegen musste. Gerade vor Weihnachten hat man einfach keine Zeit und dann fang ich ja auch immer noch alles auf die letzte Minute an...
Dennoch geht es dieses Jahr mal nicht um Stress, sondern mal wieder um etwas schönes zur Weihnachtszeit.

Eines Tages fällt dem Wichtel bei der Weihnachtspost ein Brief ohne Adressat in die Hände. Sowas sollte eigentlich nicht passieren. Doch anstatt den Brief zurückzuschicken, packte den Wichtel die Neugierde. 



Lieber Empfänger...


Pakete und Briefe rauschten durcheinander über Fließbänder. Ich schaute ihnen nach, bevor sie in hinter Vorhängen in der Abfertigungshalle verschwanden.
Die ganze Halle über mir war voll von Bä…

Neue böse Wesen und so - Kapitel 14

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Eine große Hilfe
Gib Emil das Handy.
Der Text stand auf den Display so deutlich, als wäre er in Stein gemeißelt. Im ersten Moment dachte Emil, es sei ein Trick, als plötzlich das Handy erneut „plopte“ und ein weiterer Text darunter erschien.
Ich habe deine Freundin
Ina beugte sich nach vorne über das Handy. „Welche Freundin? Das muss ein Fehler sein. Ich bin doch hier!“
Lilian, stellte das Handy klar. Das Teil hat die Nachricht zu früh abgeschickt!
Immer noch starrte Emil das Handy an. Das konnte nur ein blöder Trick sein. Lilian war niemand der sich entführen ließ. Außerdem war es unmöglich, dass jemand wissen konnte, dass Emil gerade hier war. Außer-
„Ein Seher“, murmelte Emil.
„So wie Martin einer ist?“
„Aber warum behauptet er Lilian zu haben?“ Noch bevor Emil die Frage ausgesprochen hatte, formte sich die Antwort in seinem Kopf. „Der Nekromant ist ein Seher.“

Lange Pausen

Jeder kennt es. Irgendwann schlägt das Leben wieder zu und man hat so viel um die Ohren, dass man zu nichts mehr kommt. Man macht nur noch, was gerade dringend ist und alles andere, besonders andere Hobbies bleiben außen vor.
Auch wenn ich in letzter Zeit immer wieder an einem Romanprojekt gearbeitet habe und Kapitel fertiggestellt habe, bin ich wenig vorran gekommen.
Ich hatte lange Blockaden, weil sich Situationen im Text nicht lösen ließen und ich unzufrieden mit dem war, das mich erwartete, wenn ich weiter schreiben würde.
Neue Ideen bringen dann wieder schwung rein und besonders bei "Mit Liebe und viel Alkohol gegen Dämonen und andere böse Wesen" hat es sehr lange geaudert, bis dieser Knoten geplatzt war.
Ich hatte mich in eine Sackgasse geschrieben. Mochte die Szene nicht, in der ich mich befand. Fand die Auflösung zu banal und merkte, dass die Geschichte eigentlich viel länger werden sollte, ich aber zu schnell zum Höhepunkt der Handlung zulief.
Als mir dann klar wurd…

Romantik vs. Realität

Wie funktioniert Romantik in Büchern und Filmen und wie realistisch ist ihre Darstellung?
Seit ich selbst angefangen habe, auch längere Romanzen zu schreiben, hat mich das Thema "Romantik" nicht mehr losgelassen und mir ist so einiges klar geworden. Warum Liebesgeschichten funktionieren und warum so viele keine Liebesromane mögen. Zum Valentinstag habe ich mich in einem Essay mal darüber ausgelassen. Den ganzen Text findet ihr auf der Seite des Bücherstadt Kuriers.

Romantik vs. Realität

Romantik ist ein Konstrukt. Sie ist etwas, das wir selbst erschaffen aus dem, womit wir uns wohlfühlen. In Liebesbeziehungen suchen wir nach Geborgenheit, nach dem Gefühl gebraucht zu werden, nach Sicherheit oder Stabilität. Romantik gibt uns diese Gefühle und unterstreicht damit die Beziehung, die wir führen. Ob wir einen ruhigen Abend verbringen oder einem schönen Naturschauspiel beiwohnen, tun wir dies mit unserem Partner, fühlen wir uns wohl und erwarten, dass es romantisch ist. Die …